Zusammenarbeit mit der Orthopädie des Balgrist: ein Glücksfall

Zusammenarbeit mit der Orthopädie des Balgrist: ein Glücksfall

Arbeitet man im EPI WohnWerk, egal ob auf der Wohngruppe, im Atelier oder in der Werkstatt, so trifft man immer donnerstags den Orthopädietechniker Matthias Fausch vom Balgrist Tec Team an. Ein Blick auf die Arbeit von Matthias Fausch.

Immer ein Lächeln im Gesicht und freundlich grüssend macht er sich auf den Weg durch die Flure der EPI und wird freudig und oftmals sehnsüchtig von den Mitarbeitenden erwartet. Der gelernte Orthopädist kommt seit vielen Jahren in die EPI und berät mit viel Kompetenz, Fachwissen und Engagement die Mitarbeiter und Bewohnerinnen und Bewohner in der Versorgung von neuen Rollstühlen und kümmert sich darum, wenn eine Reparatur ansteht. Das ist nur ein Teil dessen, was seine Aufgaben umfasst. Matthias Fausch zeigt sich den Bewohnenden gegenüber immer zugewandt, empathisch und verständnisvoll. Seine gelassene Art bringt trotz herausfordernder neuer Sitzanpassung beim Rollstuhl den Bewohner oder die Bewohnerin wieder zur Ruhe.

Man spürt, dass Matthias Fausch die Arbeit Freude macht. Wenn man ihn fragt, was seinen Beruf auszeichnet, so antwortet er, dass seine Hauptaufgabe darin besteht, mit dem Menschen zu arbeiten. Egal, ob mit seinen Balgrist-Kolleginnen und -kollegen, dem Betreuungs- und Pflegepersonal oder den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst: Es vereinfacht die Zusammenarbeit ungemein, wenn man sich in die Problemstellung der anderen hineinversetzten kann.

Bis alle Anforderungen, die ein neuer Rollstuhl erfüllen soll, abgeklärt sind, braucht es viele Gespräche mit unterschiedlichsten Menschen. Die Wünsche der Pflege, der Bewohnerinnen und Bewohner, der Ergonomie am Arbeitsplatz oder Überlegungen für den Aufenthalt zuhause sollten mit einbezogen werden.

Matthias versucht mit seiner langjährigen Erfahrung, seinem handwerklichen Können und medizinischen Fachwissen aus der grossen Auswahl an Rollstuhlmodellen das richtige auszuwählen und optimal auf die Bewohnerin oder den Bewohner anzupassen.

Gleichzeitig ist es aber auch erfüllend, wenn nach langer Beratung, nach Verordnungen, Kostengutsprachen und der ersten Anpassung der neue Rollstuhl begutachtet wird und dem Bewohner dabei hilft, Mobilität und Lebensqualität zu erlangen.

Dabei schätzt er auch die sehr gute Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle in der EPI. Mit ihnen steht er in engem Kontakt und erfährt von Aufträgen und Reparaturen, die anstehen. So können effizient auch einmal zwischendurch Reparaturen vorgenommen werden. Matthias arbeitet mit seinen Balgrist-Kollegen Luciano und Simone, die in enger Absprache die Hilfsmittelversorgung der Orthesen und Schuhen vornehmen, und sich gegenseitig in den Ferien vertreten.

Die Mitarbeitenden und Bewohnerinnen und Bewohner der EPI bedanken sich für die gute Zusammenarbeit und freuen sich auf noch viele weitere gemeinsame Jahre.

Autor Text und Bild: Carmen Junge

Dieser Eintrag erschien im BULLETIN | HERBST 2023 des EPI-WohnWerks.